Mein WM 2014

11.07.2014

Die Toptorschützen der WM-Geschichte

HL-Sports (Bild) cs (Text)

Zwei Spiele noch, dann ist die Weltmeisterschaft in Brasilien schon wieder Geschichte; hoffentlich mit dem vierten Stern für die deutsche Nationalmannschaft. Möglich ist ja alles. Aber vorher schauen wir nochmal in die Geschichte der WM, denn seit Dienstag gibt es einen neuen Rekordtorschützen bei Weltmeisterschaften. Ihr wisst ja wer es ist, aber kennt ihr auch die anderen neun aus den Top 10? Falls ja, braucht ihr nicht weiterlesen, falls nein, dann sind die kommenden Zeilen für euch.

Platz acht: Thomas Müller (Deutschland) 10 Tore

Auf dem geteilten achten Rang finden wir schon einen Helden aus Brasilien. Fünfmal traf Müller in Südafrika, fünfmal bereits beim aktuellen Turnier. Und da er erst 24 ist, ist damit zu rechnen, dass noch das eine oder andere Törchen dazu kommt. Ach ja, Müller ist auch noch der Mann für die wichtigen Tore: gleich viermal erzielte er das so wichtige 1:0.

Platz acht: Gabriel Batistuta (Argentinien) 10 Tore

„Batigol“ ist ein Held in Argentinien, aber wirklich erfolgreich war er mit der Albiceleste nie. Als junger Spund gewann er zweimal die Copa America, aber bei WMs kam er nicht über das Viertelfinale hinaus. An Batistuta lag es nicht, denn immerhin zehnmal traf er bei den WMs 1994 bis 2002.

Platz acht: Gary Lineker (England) 10 Tore

„Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten einem Ball nach, und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“ – Tjaja, wie gerne möchte man den Satz unterschreiben, für den er in Deutschland bekannt wurde. Aber man sollte sich in Erinnerung führen, dass Gary Lineker nicht nur ein fairer Sportsmann war und immer einen guten Spruch auf Lager hatte, sondern auch ein guter Kicker war. Bei der WM 1986 traf er sechsmal, vier Jahre später immerhin viermal. Wer weiß, vielleicht wäre England 1990 Weltmeister geworden, wenn alle so treffsicher wie die Stürmerlegende gewesen wären…

Platz acht: Grzegorz Lato (Polen) 10 Tore

Es gab Zeiten, da gehörte die polnische Nationalmannschaft zur Creme de la Creme des internationalen Fußballs. 1972 wurde man Olympiasieger, bei den Weltmeisterschaften 1974 und 1982 wurde man jeweils Dritter und immer mit dabei war der kleine, stämmige Stürmer aus Mielec. Mit sieben Toren wurde Lato 1974 Torschützenkönig, weitere Treffer konnte er bei den folgenden WMs noch hinzufügen.

Platz acht: Teofilo Cubillas (Peru) 10 Tore

Teofilo wer? Das werden sich vor allem die jüngeren Leser fragen, denn dass ein Stürmer aus Peru auf der WM-Landkarte auftaucht, ist doch sehr ungewöhnlich. Schließlich existierte Peru vor Pizarro nicht auf der deutschen Fußballlandkarte. Doch in den 70er Jahren war Peru Stammgast bei den WMs und konnte sich sowohl 1970 wie 1974 achtbar aus der Affäre ziehen. Cubillas stach aus der Mannschaft hervor und traf zumindest 1970 in jedem Spiel. Noch heute ist Cubillas bei Alianza Lima in seiner Heimat und beim FC Porto ein echter Held.

Platz acht: Helmut Rahn (Deutschland) 10 Tore

„Boss, erzähl ma, wie hasse dat Tor gemacht?“ – Diese Frage musste Helmut Rahn wohl eine Million Mal oder öfter erzählen und noch heute wird jedes Kind die berühmten Worte von Herbert Zimmermann nacherzählen können. Dass Rahn zu Beginn der WM 1954 kein Stammspieler war und erst nach Zuspruch von Fritz Walter aufgestellt wurde, wird gerne vergessen. Aber „der Boss“ dankte es seinem Kapitän mit zwei Treffern auf dem Weg ins Finale und erzielte dort zwei weitere Treffer. 1958 konnte er das nochmal steigern und erzielte insgesamt sechs Tore, was ihm Platz zwei unter den besten Fußballern Europas einbrachte. Aber das wichtigste Tor war eben jenes: „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt….“

Welche drei Deutschen sich auf den weiteren Plätzen verstecken, lest Ihr bei hl-sports.de. Hier geht's zum Artikel!

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